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Nacht der offenen Kirchen neuer Beichtflyer zur Vorbereitung auf das Sakrament |
| Kirche |
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Neben dem Doppelportal findet sich eine Außenkanzel, sowie ein Relief des Erzengels Michel, das vom Niederlahnsteiner Kriegerverein gestiftet wurde. Zum Rhein hin findet sich eine Kreuzigungsgruppe des Bildhauers Caspar Weiß, in der darunter liegenden Felsenhöhle eine Darstellung der Grablegung Christi. Der Chorraum der Kirche ist geprägt vom gotischen Hochaltar, der die Mutter Gottes mit dem Jesuskind zeigt, wie sie gerade dem heiligen Dominikus den Rosenkranz überreicht. Rechts und links des Altarbildes finden sich die heilige Klara und der heilige Franziskus. Das barocke Gnadenbild der Madonna im Rosenkranz, das von der einen Seite die Muttergottes mit Kind, von der anderen Seite die unbefleckt Empfangene zeigt, stammt noch aus der alten Wallfahrtskapelle. Es hängt hoch oben im Chor. Zu Ehren der Gefallenen wurde ein Seitenaltar mit Pieta errichtet. Neben der Pieta sind die Tafeln mit den Namen der Niederlahnsteiner Gefallenen der Kriege von 1870/71 und 1914/18 angebracht. Über diesem Altar befindet sich das einzig erhaltene Fensterbild. Es zeigt die Ostererscheinungen vor Maria Magdalena, dem Apostel Thomas und den Emmausjüngern. An der Wand gegenüber befindet sich ein altes Feldkreuz aus rotem Sandstein, das vermutlich das alte Gipfelkreuz des Kreuzberges ist. Weil es starke beschädigt war wurde es 1990 restauriert und in der Kirche angebracht, um es vor der Witterung zu schützen.
Die Allerheiligenbergkapelle wurde 1963 etwas umgestaltet. Vor allem erhielt sie einen freistehenden Altar. Die Kreuzwegreliefs wurden durch Bilder im nazarener Stil ersetzt, der Kriegergedächtnisaltar wurde so verändert, dass nur die Pieta davon erhalten blieb. Anfang der 80er Jahre zeigtesn sich erhebliche Schäden an der Kapelle, die eine umfassende Renovation außen und innen nötig machten. 1984 wurden Dächer und Außenputz erneuert. 1989 - 1991 erfolgte die Innenrenovation und Restaurierung an Decken und Wänden. Die neugotischen Malereien, die 1963 überstrichen worden waren, wurden wieder freigelegt und nach Originalbefunden restauriert. Die Allerheiligenbergkapelle gehört zur Pfarrei St. Barbara in Lahnstein. Die seelsorgerliche Betreuung liegt seit 1919 in den Händen der Oblaten. Wenn Sie den Wunsch haben, dass ein Gottesdienst oder eine Andacht in ihren Anliegen gefeiert werden soll, dann wenden Sie sich bitte an das Kloster. |



Die Kapelle auf dem Allerheiligenberg wurde nach den Plänen des Freiburger Architekten Meckel erbaut, der unter anderem die Binger Rochuskapelle geschaffen hat. Sie wurde als Gedenkstätte für die Gefallenen des Krieges von 1870/71 gebaut und ist in den Formen der rheinischen Spätgotik erhalten. schiff und Chor sind mit reichen Netzgewölben überdeckt, der Turm erhielt seinen Platz über dem Chor. Auf der Ostseite des Turmes findet sich die Sakristei. Die gesamte Kapelle ist in Bruchsteinmauerwerk ausgeführt und außen und innen verputzt.
Im Kapellenvoraum steht die Muttergottes von Fatima, bei der von Besuchern gerne eine Kerze entzündet wird. Ebenso befindet sich dort ein Bild des Ordensgründers der Oblaten der makellosen Jungfrau Maria, des heiligen Eugen von Mazenod, der am 03. Dezember 1995 durch Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen wurde.