Aktuelles:

Nacht der offenen Kirchen
17. September 2010 - ab 21.00 Uhr Gebet auf dem Allerheiligenberg, Kapelle bis 23.00 Uhr geöffnet

 
neuer Beichtflyer
zur Vorbereitung auf das Sakrament
 
Aktuelles PDF Drucken E-Mail

Eugen v. MazenodHochamt zum  Fest des Hl. Eugen v. Mazenod

Am 21. Mai begehen die Oblaten auf der ganzen Welt das Gedenken an ihren Ordensgründer, den hl. Eugen von Mazenod. Auch auf dem Alleheiligenberg wird dieses Fest gefeiert. Dazu laden wir zum Hochamt um 18.30 Uhr in die Kapelle auf den Allerheiligenberg ein.
Dazu werden auch Studierende der philosophisch-theologischen Hochschule in Vallendar kommen, mit denen unsere Scholastiker gemeinsam studieren.
 

Frater Joyamal Francis erneuert seine Gelübde

Am 20. Mai 2010 erneuerte Frater Joyamal Francis im Rahmen einer Hl. Messe um 18.30 Uhr in der Hauskapelle des Oblatenklosters seine zeitlichen Gelübde. Außerdem wurde er durch P. Provinzial Thomas klosterkamp OMI zum Akolythen beauftragt.
 




7. März 2010 | Internettagebuch von fr. Sebastian Büning OMI
Frühlingserwachen ... 

Nach langer Winterpause, in denen die Natur wie auch meine Schreibtätigkeit für das Internettagebuch etwas geruht haben, bringen jetzt die römischen Blumen die ersten Blüten dieses Jahres und wie sie soll auch mein Internettagebuch mit diesem Eintrag seine erste "Blüte" in diesem Jahr tragen. 

Es gibt einiges, auf das es heute zurückzuschauen gilt: das erste Weihnachten für mich in Rom – der Tod des Vaters einer meiner Mitbrüder kurz nach Weihnachten – die ewigen Gelübde von vier meiner Mitbrüder am 6. Januar – der Weggang einer meiner Mitbrüder, der seine Gelübde nicht erneuert und wieder in seine Heimat zurückgekehrt ist - das Erdbeben in Haiti, das für uns eine besondere Bedeutung hatte, da wir mit zwei unserer Mitbrüder einige Tage lang auf Nachrichten von ihrer Familie warten mussten – ein Besuch am Grab meines Namenspatrons, des hl. Sebastian – die erste Prüfungsphase an der Gregoriana – Ministrieren bei einer Papstmesse in St. Peter und eine kurze Begegnung "von Angesicht zu Angesicht" mit dem Hl. Vater – Schnee in Rom! - ein Ausflug nach Assisi – der Besuch meines Vaters und seiner Frau, mit denen ich einige schöne Tage in Rom verbringen durfte.

Zu den besonderen Gnaden der römischen Studienjahre gehört natürlich die Nähe zu den Gräbern vieler, vieler Heiliger. Eines davon war mir natürlich besonders wichtig und am Sonntag nach meinem Namenstag (20. Januar) machte ich mich auf den Weg zur Basilika St. Sebastian an der Via Appia Antica, um zum ersten Mal in meinem Leben das Grab meines Namenspatrons zu besuchen, um anschließend dann noch ein wenig auf der Via Appia zu wandern und unter anderem die berühmte Kapelle "Quo vadis" zu besuchen.

Ein bisschen muss ich natürlich über die Messe in St. Peter und meine "Begegnung" mit dem Papst schreiben…Die Messe war am Donnerstag, dem 11. Februar, anlässlich des Weltgebetstages der Kranken, der mit dem Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes zusammenfällt. Bei der Verteilung der Dienste wird wohl darauf geachtet, dass diejenigen Ministranten, die dem Papst etwas näher kommen, von etwas kleinerer Statur sind – damit der Größenunterschied zwischen dem Papst (der von wirklich kleiner Statur ist) und Ministrant nicht zu stark wird. Damit war natürlich klar, dass ich mit meiner teutonischen Länge von 1,90 m einen Dienst bekommen würde, der mich nicht unbedingt in die nächste Nähe zum Papst brächte. Ich durfte also das Prozessionskreuz vorantragen. Dasselbe Kreuz wurde, so hat mir der Küster von St. Peter gesagt, bei der Eröffnung des 1. Vatikanischen Konzils vorangetragen – Kirchengeschichte zum Anfassen. Vor der Messe hatten wir außerdem die Aufgabe, dem Papst die Messgewänder und seine Insignien in seine Sakristei zu bringen. Schon einige Minuten vor der Ankunft des Papstes wurde es geheimnisvoll still in der Sakristei, man konnte die Spannung mit den Händen greifen. Das Einzige, was diese Stille unterbrach, war das leichte Klappern des Weihrauchfasses, dessen Träger voller gespannter Erwartung leicht zitterte. Auch als der Papst endlich in der Sakristei angekommen war, blieb eine Atmosphäre der Sammlung und Erwartung. Nach der Messe ließ es sich der Papst nicht nehmen, wenigstens kurz mit "seinen" Ministranten zu sprechen. Ihn interessierte besonders, woher wir alle kommen, und als ich an der Reihe war, konnte ich ihm in seiner Muttersprache antworten: "Aus Deutschland, Heiliger Vater". 

Ferien oder besser gesagt "vorlesungsfreie Zeit" gibt es zwischen den beiden Semestern in Rom kaum. Wir hatten davon gerade einmal zwei Wochen und in diesen zwei Wochen lagen die Prüfungen. Ganz ungenutzt wo llten wir die "vorlesungsfreie Zeit" jedoch nicht verstreichen lassen und haben deshalb am Samstag der zweiten Woche einen Ausflugstag gemacht. Ich war mit dreien meiner Mitbrüder in Assisi, der Stadt des hl. Franziskus. Wir hatten das Glück, von einem Franziskanerpater durch die außerordentlich schöne Basilika des St. Franziskus und das angrenzende Franziskanerkonvent geführt zu werden. Am Morgen war es zwar noch ziemlich kalt (am Tag zuvor hatte es sogar in Rom geschneit, was ziemlich außergewöhnlich ist), gegen Mittag hatte jedoch die Sonne die Kälte vertrieben und wir konnten unter angenehmen Temperaturen die Stadt durchwandern. Vom höchsten Punkt der Stadt (Assisi liegt auf einem Berg) hatten wir eine wunderbare Aussicht auf das Umland. Endlich wieder ein Blick auf weite Felder und Wiesen! Ein Anblick, der mir in der Großstadt Rom bei all ihrer Schönheit oft genug fehlt. Aber ganz auf Grün muss ich hier zum Glück nicht verzichten. Wenn es dem Römer daran fehlt, hat er immer die Möglichkeit, in einen der Parks von Rom zu gehen.

Das erste halbe Jahr in Rom ist vergangen, das zweite Semester hat begonnen. Ich bin gespannt auf all das, was das Leben in diesem zweiten halben Jahr für mich und uns bereit hält…und über das ich treu Bericht erstatten werde.

Allen Lesern wünsche ich eine gesegnete Fastenzeit.

Grüße aus der Ewigen Stadt

Sebastian

 

"Ich bin bereit."
Priesterweihe von Vlastimil Kadlec OMI

Handauflegung durch Bischof Jan Graubner Am Samstag, den 20. Februar 2010 empfing Vlastimil Kadlec OMI in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Kromeriz/Tschechien durch Handauflegung und Gebet des Erzbischofs der Diözese Olmütz, Jan Graubner, die Priesterweihe. Aus diesem Anlass waren Oblaten aus Tschechien, Deutschland, Österreich und Italien dort zusammengekommen. Die Internationalität der Gemeinschaft war gerade auch in der Liturgie spürbar, die Elemente in deutsch und italienisch enthielt. Am darauffolgenden Sonntag, den 21. Februar 2010 feierte P. Vlastimil Kadlec OMI seine Primizmesse ebenfalls in der Pfarrkirche in Kromeriz.

Vlastimil Kadlec OMI wurde am 26. August 1973 in Pribram in Mittelböhmen geboren. Er studierte zunächst Romanistik. Während des Studiums entdeckte er, dass Gott etwas mit seinem Leben zu tun hat - und im Alter von 26 Jahren entschied er sich, die Taufe zu empfangen. Diese Entscheidung änderte sein Leben völlig. Er spürte den Ruf Gottes in die besondere Nachfolge im Ordensleben und so trat er in die Gemeinschaft der Missionare Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria ein. Er studierte Philosophie und Theologie an der Päpstlichen Lateranuniversität in Rom und lebte in dieser Zeit im Scholastikat der italienischen Ordensprovinz der Oblaten. Nach Abschluss seines Studiums kehrte er nach Tschechien zurück, wo er im August 2009 seine Ewigen Gelübde ablegte und die Diakonenweihe empfing. Nun lebt er im Kloster der Oblaten in Kromeriz und ist dort in der Seelsorge in der Pfarrei, aber auch besonders in Schul- und Jugendseelsorge engagiert.

 

Gruppenbild mit dem Neugeweihten P. Vlastimil Kadlec OMI

 

 Weiter Bilder finden Sie hier.


 

Fastenpredigten zum Priesterjahr
jeweils 9.30 Uhr Hl. Messe mit Predigt

2. Fastensonntag, 28. Februar
P. Stefan Obergfell OMI

3. Fastensonntag, 07. März
Provinzial P. Thomas Klosterkamp OMI

4. Fastensonntag, 14. März
P. Heribert Stumpf OMI

5. Fastensonntag, 21. März
P. Ludger Ademmer OMI

 

Ein neues Gesicht auf dem Allerheiligenberg

Frater Michael Bruns OMIDie Gemeinschaft des Scholastikates der Oblaten M.I. im Kloster Allerheiligenberg hat wieder Zuwachs bekommen. Am Sonntag, den 14. Februar 2010 legte Frater Michael Bruns OMI in der Klosterkirche des St. Bonifatiusklosters in Hünfeld seine ersten zeitlichen Gelübde ab und bereits am darauffolgenden Montag bezog er sein neues Zimmer im Scholastikat auf dem Allerheiligenberg. Zusammen mit Frater Michael legte auch P. Pavel Zahradnicek OMI die zeitlichen Gelübde ab. P. Pavel ist bereits Priester und wird darum nun in einem Oblatenkloster in Tschechien seinen Dienst aufnehmen.

Michael Bruns wurde wurde am 18.03.1983 in Mönchengladbach-Rheydt geboren. Im Jahr 2000 trat er ins St. Nikolauskloster in Jüchen ein,  wo die Oblaten ein Studienhaus für junge Männer unterhalten, die Priester werden wollen, um diesen die Möglichkeit zu geben, das Abitur zu machen. Dort machte er im Dezember 2004 das Abitur. Anschließend trat  er in das Theologenkonvikt der Diözese Aachen in Bonn ein, und studierte Theologie als Priesteramtskandidat für das Bistum Aachen. Nach einiger Zeit verließ er das Seminar  allerdings wieder, weil er an seiner Berufung zweifelte. Michael studierte zunächst weiter Theologie, mit dem Ziel, Pastoralreferent zu werden.  Die Frage nach einer Ordensberufung brachte ihn wieder in Kontakt mit den Oblaten. 2008 erwarb er das Vordiplom in Theologie und trat im September desselben Jahres in das Vornoviziat in Hünfeld ein. Am 01.01.2009 begann Frater Michael das Noviziat, und legte am 14.02.2010 seine  erste  zeitliche Profess ab. Vom Kloster Allerheiligenberg in Lahnstein aus, wird er nun seine Studien an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Pallottiner in Vallendar fortsetzen. 

 

Vom römischen Herbst, von verbindenden Gemeinsamkeiten und inkompatiblen Systemen

 Internet-Tagebuch von fr. Sebastian Büning | Teil III

Am Inzwischen ist auch in Rom der Herbst sozusagen „in voller Blüte“, der Laubbaum, den ich durch mein Fenster sehen kann, hat inzwischen fast alle seine bunten Blätter abgeworfen. Der Herbst hier ist aber – im Vergleich zum deutschen – sehr mild, ganz selten nur gehe ich in Jacke aus. Es reicht ein dicker Pullover und manchmal ist sogar der noch zu warm. Regen habe ich während dieser ganzen vier Monate nur ganz selten gesehen.

Nach der Zeit in Verona, von der ich letztes Mal schrieb, einer Woche Strandurlaub in Kalabrien und einer Woche Exerzitien in Nemi (in der Nähe von Castel Gandolfo) haben wir seit Anfang Oktober wieder „festen Wohnsitz“ in unserem Haus genommen. Unsere Kommunität besteht zur Zeit aus 21 Oblatenstudenten und 4 Ausbildern aus der ganzen Welt, aus Kanada, Paraguay, Kamerun, Südafrika, Polen, Bangladesch, Sri Lanka… insgesamt sind es 19 Länder. Das Besondere ist, dass unter ein- und demselben Dach auch die Kommunität des Generalhauses untergebracht ist und damit auch der Generalobere und die Generalleitung. Im Generalhaus laufen die Fäden aus der ganzen Oblatenwelt zusammen. Konkret wird das deutlich an den vielen Oblaten aus der ganzen Welt, die hierher zu Besuch kommen und dabei oft auch in unserem Scholastikat vorbeischauen. Mich bewegt dabei immer eine besondere Frage: Was hält uns Oblaten zusammen? Was garantiert, dass wir nicht alle nur irgendwie nebeneinander leben und jeder nur an seiner eigenen Welt bastelt? Denn das Glück besteht ja wohl nicht darin, in seiner eigenen Welt in Ruhe gelassen zu werden, sondern mit jemandem anderen eine gemeinsame Welt zu haben, gemeinsame Sorgen und Freuden, ein gemeinsames Ziel. Wir Oblaten haben vieles gemeinsam: alle Oblaten haben einen gemeinsamen Stifter, Eugen von Mazenod, ein gemeinsames Charisma, eine gemeinsame Lebensregel, nämlich unsere Satzungen, und einen gemeinsamen Generaloberen. Wie jeder Oblate sich zu unseren Gemeinsamkeiten stellt, das entscheidet darüber, ob unsere Gemeinschaft verdorrt oder blüht, im großen und im Kleinen.

Ein kleines Abenteuer war die Einschreibung in der Universität. Das römische und das deutsche Studiensystem sind nicht besonders kompatibel – auch nach der Bologna-Reform, die die ganze Sache eher noch zu verkomplizieren scheint. Die „Römer“ sehen ein zweijähriges Studium der Philosophie mit Abschluss vor, bevor sich die Studenten dem dreijährigen Theologie-Studium zuwenden, während das deutsche Studiensystem ein fünfjähriges Studium von Theologie und Philosophie „im Doppelpack“ beinhaltet. Nach einigen Gängen in verschiedene Büros haben wir es dann aber doch geschafft und unter der Immatrikulationsnummer 159291 bin ich jetzt ein ordentlicher Student der Päpstlichen Universität Gregoriana – allerdings mit etwas außerordentlichem Studienverlauf: zwei Semester lang werde ich noch etwas Philosophie „nachholen“, bevor ich dann im nächsten Wintersemester mit der Theologie weitermachen werde und – so Gott will – im Sommer 2012 mein Studium abschließen kann. Das erste „Examen“ an der Gregoriana habe ich schon hinter mir – eine Italienisch-Prüfung, die die Gregoriana allen Neuimmatrikulierten auferlegt. Auf das Ergebnis warten wir noch. Dies und vieles andere in der nächsten Ausgabe.

Allen Lesern wünsche ich eine weitere gute Zeit!

Grüße aus Rom

 

  
Nur mit Liebe möglich
Am 31. Januar 2010 legte Frater Phumlani Charles Ndlovu OMI ewige Gelübde ab
 
Gruppenbild nach der hl. MesseAm Sonntag, den 31. Januar, legte Frater Phumlani Charles Ndlovu OMI in der Allerheiligenbergkapelle in Lahnstein seine ewigen Gelübde ab. Das Hochamt feierte Pater Thomas Klosterkamp OMI, der Provinzial der Mitteleuropäischen Ordensprovinz der Oblaten. Er nahm auch die Gelübde entgegen.

Die Bedeutung der Gelübde von Armut, Keuschheit und Gehorsam könne man nur verstehen, wenn man sieht, aus welchem Grund und mit welchem Ziel sie abgelegt werden, so P. Klosterkamp OMI in seiner Predigt. Ein Leben nach den evangelischen Räten, wie man die Gelübde noch nennt, ist nur möglich aufgrund der Liebe Gottes, die jedem Menschen gilt und die man im eigenen Leben erfahren hat. Eine Möglichkeit auf diese Liebe zu antworten ist, im Ordensleben das eigene Leben in den Dienst dieser Liebe zu stellen. Die Gelübde haben darum das Ziel, das eigene Leben fruchtbar zu machen für andere Menschen, sodass diese ebenfalls erkennen können, dass Gott sie liebt und dass er in ihrem Leben eine Rolle spielen will.

Im Rahmen der heiligen Messe erhielt Frater Phumlani auch das Oblatenkreuz, das Kennzeichen dieser Ordensgemeinschaft ist. Das Kreuz haben vor Frater Phumlani bereits zwei Oblatenmissionare getragen. Entsprechend der Tradition der Gemeinschaft wird das Oblatenkreuz nach dem Tod eines Oblaten jeweils an einen anderen Oblaten weitergegeben, der seine ewigen Gelübde ablegt. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Berufung zum Oblaten in eine Gemeinschaft hineinführt. Wer dem Ruf Gottes folgt, steht nicht alleine da, sondern darf darauf vertrauen, dass es Menschen gibt, die sich gemeinsam mit ihm dem Dienst an den Menschen widmen.

Die Allerheiligenbergkapelle war zum Festgottesdienst gut gefüllt. Zahlreiche Angehörige der Ordensgemeinschaft der Oblaten aus verschiedenen Klöstern und viele Menschen aus Lahnstein und Umgebung, aber auch Studenten der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar (PTHV), an der Frater Phumlani zur Zeit sein Theologiestudium absolviert, wollten dieses Fest zusammen mit der Gemeinschaft des Klosters Allerheiligenberg feiern. Die heilige Messe wurde mitgestaltet durch den Kirchenchor St. Barbara und Studierende der PTHV. Beim anschließenden Empfang in den Räumen des Klosters gab es noch Gelegenheit zu Gespräch und Begegnung mit Frater Phumlani und den Oblaten.
 

 
Hilfe für Haiti
Auch Oblaten von der Erdbeben-Katastrophe betroffen

in der Nacht zum 13. Januar 2010 erschütterte ein schweres Erdbeben Haiti. Die Oblaten, die dort mit den Ärmsten der Armen leben, sind schwer betroffen. Ein 28-jähriger Scholastiker (Oblatenstudent) wurde von den Trümmern des dortigen Studienhauses erschlagen. Ein Pater, der als Lehrer arbeitet, wurde schwer verletzt. Das Scholastikatgebäude wurde völlig zerstört, das Provinzialatsgebäude teilweise. Im Namen unserer Mitbrüder bitten wir Sie um Unterstützung für sie und die Menschen, mit denen sie diese schreckliche Situation teilen. Es ist zugesichert, dass die Spenden direkt in die Aufbauarbeit unserer Ordensgemeinschaft in Haiti geht. Wir empfehlen alle Menschen in Haiti ihrem Gebet.

Spenden bitte an:
Missionsprokur der Oblaten
Stichwort: Haiti
Pax-Bank e.G.
Konto-Nr.: 4000 270 011
BLZ: 37060193
 

Einen Eindruck von den Geschehnissen erhalten Sie,
wenn Sie den Brief des dortigen Provinzials an P. General lesen (pdf-Dokument).

 
 
Ewiges Ja zu Keuschheit, Armut und Gehorsam
Am 31. Januar legt Frater Phumlani Ndlovu OMI seine ewigen Gelübde ab
 
Frater Phumlani C. Ndlovu OMIAm Sonntag, den 31. Januar 2010 wird Frater Phumlani Charles Ndlovu OMI in der Allerheiligenbergkapelle in Lahnstein seine ewigen Gelübde ablegen. Das Hochamt um 09.30 Uhr feiert Pater Thomas Klosterkamp OMI, der Provinzial der Mitteleuropäischen Ordensprovinz der Oblaten. Er wird auch die Gelübde entgegennehmen.

Frater Phumlani Ndlovu OMI stammt aus Südafrika, wo er im Bundesstaat KwaZulu Natal aufgewachsen ist. Er trat 2001 in die Gemeinschaft der Oblaten ein und nach einiger Zeit der Vorbereitung legte er 2004 seine ersten zeitlichen Gelübde ab. Die Gelübde von Armut, Keuschheit und Gehorsam werden zunächst für ein Jahr abgelegt und dann jährlich erneuert. Erst am Ende der Ausbildungszeit legt jeder Oblate die "Ewigen Gelübde" ab und bindet sich damit ein Leben lang an Gott und die Gemeinschaft der Oblaten. Frater Phumlani studierte Philosophie am St. Joseph's Scholasticate in Cedara/Südafrika, bevor er 2007 nach Deutschland kam, um hier Theologie zu studieren. Seitdem studiert er an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Pallottiner in Vallendar und lebt im Kloster Allerheiligenberg in Lahnstein. Neben dem Studium ist er vielfältig aktiv: So wirkt er nicht nur künstlerisch, sondern engagiert sich auch in der OMI-Jugendarbeit und dem Chor der Pfarrei St. Barbara.
 
 
 
Neues Leben mit Dir
Silvester mit dem Scholastikat im St. Nikolauskloster

Hl. Messe mit P. Joseph „Neues Leben mit Dir“ unter diesem Motto traf sich die Scholastikatsgemeinschaft und elf junge Erwachsene zu unserer Veranstaltung „Jahr aus – Jahr ein“ im St. Nikolauskloster in der Nähe von Neuss. Die Tage bieten einen alternativen und spirituellen Weg, um vom alten in das neue Jahr zu kommen. Es gab Zeiten von Ruhe und Gebet, aber auch Gespräche und Begegnung kamen nicht zu kurz. Zunächst reflektierten wir die Erlebnisse und Ereignisse des letzten Jahres und tauschten uns darüber aus. „Was habe ich in den letzten Monaten erlebt, an Gutem, Schönem, aber auch an Schwerem? Welchen Menschen bin ich begegnet? Wie hatte ich das Jahr begonnen, mit welchen Erwartungen, und was ist daraus geworden ?“.

Dann ging es vor allem um die Frage nach dem „neuen Leben“. Wir versuchten, uns darüber klar zu werden, was neues Leben für uns bedeutet, was die Sehnsüchte und Wünsche sind, für die wir leben und was wir an unserem Leben verändern müssen, um zu diesem neuen Leben zu gelangen. In zwei Workshops vertieften wir das dann noch durch die Arbeit mit Bibeltexten, in denen Menschen Jesus begegnen und durch die Beschäftigung mit Heiligen, die das „neue Leben mit Gott“ gelebt haben. Die Teilnehmer konnten aus diesen Einheiten ihre Reflexionen in die tägliche Messe, welche sie mit vorbereiteten, einfließen lassen. In der letzten thematischen Einheit bP. Superior während einer Themeneinheiteschäftigten wir uns mit dem persönlichen Gottesbild. „Neues Leben mit Gott“, das bedeutet, dass ich zu Gott, zu Jesus Christus eine Beziehung habe, dass ich ein Bild von Ihm habe und es ist gut, sich, jenseits von vertrauten Formeln und Bildern einmal mit der je eigenen Gotteserfahrung zu beschäftigten. Im Laufe dieser Einheit formulierte jeder sein persönliches Glaubensbekenntnis oder malte sein eigenes Gottesbild.

 Nicht zu kurz kam natürlich die Feier des Jahreswechsels. In verschiedenen Gruppen bereiteten wir den letzten Abend des Jahres vor, die Dekoration des Festsaals, das Essen, ein buntes Programm. Die letzten Minuten des alten Jahres verbra chten wir dann nach einem schönen und stimmungsvollen Abend vor dem Allerheiligsten in der Klosterkirche. Pünktlich um 0.00 Uhr empfingen wir den Segen und begrüßten das neue Jahr mit dem Te Deum, bevor wir mit Sekt und Feuerwerk weiterfeierten. Die Stimmung bei Jahr aus – Jahr ein 2009/ 2010 war sehr gut und wir würden uns freuen, wenn wir in diesem Jahr wieder junge Erwachsenen zwischen 16 und 30 Jahren zu Jahr aus – Jahr ein 2010/ 2011 begrüßen dürfen.

 

  
Der Allerheiligenberg feiert St. Martin.
Kloster und Siedlung gedenken St. Martin gemeinsam mit Umzug und Abendessen

Wo Menschen sich begegnen, da wird Leben miteinander geteilt! Zu St. Martin wird dies besonders deutlich: Einer begegnet, teilt und schenkt dadurch Leben. Seit inzwischen 10 Jahren feiern die Menschen vom Allerheiligenberg in Niederlahnstein auf eine ganz besondere Weise dieses Gedenken: 17.30 Uhr treffen sich die „Siedler“ in der Kapelle auf dem Allerheiligenberg, um in einem ökumenischen Gottesdienst über die Bedeutung des Teilens nachzudenken und Gott für Empfangenes zu danken. In diesem Jahr steht dazu das Thema Ehe und Familie im Mittelpunkt der Andacht. Gerade in dieser kleinsten Zelle der Gemeinschaft wird Leben weitergegeben. Daher wird es am Ende des Gottesdienstes die Möglichkeit zur Ehe/Familien-Segnung geben - damit diese Gemeinschaft auch weiterhin unter den Schutz Gottes gestellt wird.
Anschließend geht es mit Laternen und Liedern gemeinsam durch die Siedlung am Allerheiligenberg. Dazu werden die Bewohner, wie schon in den letzten Jahren üblich, mit Lichtern und Kerzen ihre Häuser schmücken. Es ist ein Ausdruck, dass Wohngemeinschaft auch immer Lebensgemeinschaft ist, die einander braucht.
Die Gemeinschaft zwischen Siedlung und Kloster, die gemeinsam den Abend veranstalten, wird schon immer großgeschrieben: So endet der Umzug gegen 19 Uhr bei einem gemeinsamen Lagerfeuer und dem anschließenden Dippedotz-Essen im Oblatenkloster auf dem Allerheiligenberg. Gerade hier gibt es viel Zeit für Gespräche und ein offenes Ohr für den Anderen.
Teilen - das ist keine verstaubte Geschichte aus alter Zeit, sondern aktuelles Thema für gelungenes Miteinander. Den Menschen der Siedlung am Allerheiligenberg ist dies bewusst, denn wer sich begegnet, der teilt sein Leben!

  
Dank für 90 Jahre in Lahnstein
Die Oblaten feiern ihr Jubiläum auf dem Allerheiligenberg

Erneuerung der zeitlichen GelübdeAm 11. Oktober 2009 feierte die Ordensgemeinschaft der Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria (OMI) mit einem Festgottesdienst in der Allerheiligenbergkapelle (Niederlahnstein) ihr 90-jähriges Jubiläum an diesem Ort. Am 10. Oktober 1919 zogen die ersten Oblaten auf dem Allerheiligenberg ein und seitdem leben und wirken Patres und Brüder der Gemeinschaft dort in Kapelle und Kloster. In demselben Gottesdienst haben drei junge Ordensmänner ihre zeitlichen Gelübde Keuschheit, Armut und Gehorsam erneuert: fr. Thomas Arnold OMI, fr. Jens Weniger OMI und fr. Jens Watteroth OMI. Sie leben zur Zeit im Kloster Allerheiligenberg und absolvieren von dort aus ihr Theologiestudium an der Philosophisch-theologischen Hochschule Vallendar. Ebenso wurde P. Stefan Obergfell OMI an diesem Tag in seine zweite Amtszeit als Hausoberer offiziell eingeführt. Die Festpredigt hielt P. Dr. Thomas Klosterkamp OMI, der Provinzial der Mitteleuropäischen Ordensprovinz der Oblaten, der die große Bedeutung der Lebensgemeinschaft mit Jesus Christus betonte – für das Leben als Ordensmann genauso wie für jeden anderen Christen. Er wies darauf hin, wie eng die Verbindung zwischen dem Kloster und den Menschen sei, die in der Siedlung am Allerheiligenberg leben. Beim anschließenden Stehempfang in den Räumen des Klosters gab es noch die Möglichkeit zur Begegnung und zum Gespräch, was von vielen Gottesdienstbesuchern genutzt wurde.

Hier gibt es Presseinformationen zum Download: PDF | TXT | Bild

  
Licht-BlickeKapelle auf dem Allerheiligenberg während dem Abend "Licht-Blicke"
Der Allerheiligenberg im neuen Licht.

„Licht-blicke“ – unter diesem Motto beteiligte sich das Oblatenkloster auf dem Allerheiligenberg am 2. und 3. Okotber 2009 am Projekt rheinpartie. Das Unesco-Weltkulturerbe Mittelrheintal erstrahlte am Wochenende der deutschen Einheit in einem neuen Licht!
Auch die katholischen Kirchen in Lahnstein hatten sich in einer „Nacht der offenen Kirchen“ an diesem Projekt beteiligt. Ordensgemeinschaft der Oblaten,  die die Kapelle auf dem Allerheiligenberg betreuen und nebenan im Kloster wohnen, wollten eine Auszeit für die Seele bereiten. - und das ist gelungen.
Kunstgegenstände und Highlights der Kirche waren mit den Farben gelb und rot, Zeichen der Liebe Gottes zu uns Menschen, akzentuiert. In diesem Ambiente blieb es dem Besucher offen, einen neuen Blick auf Jesus Christus und den persönlichen Glauben zu werfen. Für meditative Momente sorgten die Gebetszeiten zu jeder vollen Stunde. Zwischen den Andachten unterstützt leise Instrumentalmusik die Möglichkeit zur Besinnung.
Während der Abende war auch der Pilgersaal am Kloster zum Aufwärmen und In-Kontakt-Kommen geöffnet. Es waren wirklich Begegnungen, die verändern!

Fa caldo (Es ist warm ...) - Internettagebuch von Fr. Sebastian | Teil II

…ist einer der ersten Ausdrücke, die ich in Rom aufgeschnappt und gelernt habe. In der Tat war eine furchtbare Hitzewelle das Erste, was mir entgegenkam, als ich am 23. Juli in Rom aus dem Flugzeug stieg. Dem unerträglich heißen römischen Sommer konnten wir, meine Kurskameraden und ich, zum Glück bald entfliehen: am 1. August begann für uns ein Sprachkurs in Verona, das im Norden Italiens liegt und vor allem als die Heimatstadt von „Romeo und Julia“ bekannt geworden ist. Die italienische Bischofskonferenz unterhält dort ein großes Haus, in dem Priestern, Ordenschristen, Seminaristen und Katecheten aus aller Welt die Möglichkeit gegeben wird, Italienisch zu lernen. In diesem Jahr waren wir insgesamt über 230 Frauen und Männer aus über 50 Nationen. Das Haus in Verona glich einem riesigen internationalen Kloster, in dem wir miteinander beteten und Italienisch studierten. Ich habe mit meinen eigenen Augen gesehen, dass ein friedliches Zusammenleben der Kulturen und Völker möglich ist, dass ein Katechet aus Indonesien, ein Priester aus Indien, eine Ordensschwester aus  Brasilien, ein Seminarist aus dem Kongo und ein junger Ordensmann aus Polen miteinander an einem Tisch essen können. Das große gemeinsame Festmahl aller Völker (Jes 25,6) scheint möglich zu sein…

Ermutigend war für mich das Zusammengehörigkeitsgefühl unter uns Oblaten: wir waren insgesamt zu acht in Verona und obwohl wir uns erst seit kurzer Zeit kannten, war allen klar, dass wir zueinander gehören. Kein Mitbruder wollte fehlen, wenn „wir Oblaten“ etwas gemeinsam unternahmen, sei eFr. Sebastian während des Sprachkurses s eine Besichtigungstour durch Verona, ein Abendspaziergang zur nächsten Eisdiele oder ein gemeinsames Essen.  Zugleich erfreulich und traurig sind die Erfahrungen, die ich als Deutscher machen konnte: zum einen  spürte ich manchmal sehr deutlich die schreckliche Vergangenheit, die mit Deutschland verbunden ist. Besonders klar wurde mir das, als wir gemeinsam „La Vita e bella“ (Das Leben ist schön) angeschaut haben, ein Film von Roberto Benigni. Ein großer Teil dieses Films spielt in einem deutschen Konzentrationslager, wo die KZ-Schergen (auch in der italienischen Version) Deutsch sprechen. Mitten im Film wurde mir schlagartig klar, dass ich der Einzige im Raum war, der die Sprache der Mörder und Folterknechte verstand. Nach diesem Filmabend ging ich sehr bedrückt auf mein Zimmer zurück. Doch auch wenn mit der deutschen Sprache eine so schreckliche Vergangenheit verbunden ist, gibt es doch auch viele Menschen aus aller Welt, die ein großes Interesse an ihr zeigen, vermittelt vor allem durch die großen deutschen Komponisten und (für Theologiestudenten) die großen deutschen Theologen: vor allem Karl Rahner, Josef Ratzinger und Walter Kasper werden immer wieder genannt. Viele Chinesen überraschten mich damit, dass sie ein paar Worte Deutsch beherrschten und eine Ordensschwester aus Korea bat mich ganz inständig darum,  ihr die Textpassagen der 9. Sinfonie von Beethoven beizubringen („Freude schöner Götterfunken“), damit sie richtig mitsingen könne.

Die letzen zwei Monate böten noch genug Stoff für mindestens drei weitere Artikel wie diesen, doch für heute soll das Gesagte reichen. Falls mir einmal der „Stoff“ für mein Internet-Tagebuch ausgeht, werde ich mit dem, was ich heute nicht erzählen konnte, noch einen reichen Schatz haben, aus dem ich schöpfen werde können.

Nur noch eine Sache: das „Fa caldo“ ist seit Anfang September immer seltener zu hören….es wird Herbst in Rom….

Viele Grüße aus der Ewigen Stadt (15. September 2009)

Sebastian

 

Kommunitätsurlaub in den Schwarzwald 

Erholung, Gebet und die Erfahrung der Gemeinschaft – das waren die Ziele unseres zweiten gemeinsamen Kommunitätsurlaubs. Nachdem wir 2008 im Thüringer Wald einige Tage verbrachten, suchten wir uns dieses Jahr den Schwarzwald, genauer den Feldberg, für die gemeinsamen Tage aus. Während wir die Nächte in einer gemütlichen Skihütte am Fuße des Feldbergs verbrachten, machten wir uns am Tag auf, um die Gegend zu besichtigen. So kamen wir nicht nur nach Maria Lindenberg und St. Peter, sondern machten auch Picknick am Schluchsee und bestiegen den Feldberg. Im Heimatdorf des Konzilsvaters Kardinal Bea, dem dort eigens ein Museum gewidmet ist, befassten wir uns näher mit dessen Wirken und seine Verdiensten für die Kirche. Als besonderen Höhepunkt unserer Tage kann man wohl den Ausflug nach Freiburg und die Feier der Hl. Messe im dortigen Münster bezeichnen. Besichtigung von Schwabentor, Markthalle und Priesterseminar sind nur einige Eindrücke dieses Tages.
Die gemeinsamen Tage gingen mit einem Ausflug auf dem Heimweg in die heimliche Hauptstadt Baden-Württembergs, Karlsruhe, zu Ende. Während nun im September noch die Erarbeitung einiger Hausarbeiten für uns ansteht, beginnt Mitte Oktober wieder der Vorlesungsbetrieb. Auch für diese Zeit war es nocheinmal eine gute Möglichkeit, um neue ‚Energien‘ zu sammeln.
Hier nun ein paar bildliche Eindrücke:

Sixtus und JoyMesse im Freiburger MünsterGruppenbild vor dem Freiburger MünsterP. Ademmer und fr. WenigerUnter einem BaumAbendessen im FreienWanderung nach Maria LindenbergAuf dem Feldberg

 

Religiöse Schulwoche in unserem Gymnasium in Burlo

AbendgebetMit einer interessanten und besinnlichen Eröffnungsfeier wurde am Montag morgen, dem 31. August 2009, die religiöse Schulwoche in unserem ordenseigenen Gymnasium Mariengarden gestartet! Sie steht unter dem Motto "Mission possible".
Bevor die Workshops begannen, stellte Pater Felix OMI die Gäste vor, u..a. Bischof Lucio Alfert OMI und zwei Indianerjungen aus Macharety, Paraguay. Auch wir  Scholastiker waren mit dabei: Während die indischen Mitbrüder die chrsistlichen Wurzeln ihres Landes vorstellten, brachte Fr. Watteroth  unseren Mitbruder P. Paul Schulte OMI, der die Mission per Flugzeug und Auto mobilisierte, vor. Fr. Arnold beschäftigte sich in seinem Workshop mit der Sendung des Einzelnen. Dazu bauten die Schüler ein Floß.
Weltkugel
In den fünf Tagen haben die knapp 700 Schüler unserer Schule in verschiedenen Workshops gearbeitet und ihren Horizont erweitert. In den Workshops und auch bei den Veranstaltungen im Festzelt ging es unter verschiedenen Aspekten immer um die Mission und die Frage, was Mission für jeden Einzelnen in unserer Gesellschaft bedeutet. Jeden Abend gab es außerdem ein Abendgebet, das auch von Eltern nd Freunden der Schüler zahlreich besucht wurde.
Am Samstag, den 05. September endete die Religiöse Schulwoche mit dem großen Abschlußgottesdienst, den Bischof Alfert feierte. Danach wurde auf dem gesamten Schulgelände gefeiert, es gab die möglichkeit, die Ergebnisse der verschiedenen Workshops zu sehen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Einer der Höhepunkte war sicher das Musical über Eugen von Mazenod, das einer der Workshops eingeübt hat.
Weitere Informationen, Bilder, etc. finden Sie hier.

Umweg: Leben. P. Bernhard Haas OMI
Am 29. August 2009 wurde Bernhard Haas
durch Bischof Lucio Alfert zum Priester geweiht

„Es ist vollbracht“ - so sagte der Heimatpfarrrer von Bernhard Haas OMI am Tag der Weihe, dem 29. August 2009, zu P. Provinzial Dr. Thomas Klosterkamp OMI. Am Samstag wurde in einem feierlichen Hochamt Bernhard Haas OMI durch Handauflegung des Apostolischen Vikars von Pilcomayo, Bischof Lucio Alfert, im St. Bonifatiuskloster Hünfeld zum Priester geweiht. 

Dabei verlief Bernhards Weg nicht immer geradezu auf die Priesterweihe hin: 1967 in Viernheim geboren, trat Pater Haas OMI nach seinem Abitur 1986 ins Mainzer Priesterseminar ein. Nach dem Vordiplom der Theologie ging Bernhard für ein Jahr zum Studium nach Innsbruck und kehrte anschließend nach Mainz zurück. 1996 trat Bernhard wegen Studienproblemen und Berufungszweifeln aus dem Priesterseminar aus und brach das Studium ab. Von da an übte er über einige Jahre hinweg vielfältige Tätigkeiten aus.Bischof Lucio Alfert während der Weihehandlung

Doch Gott schrieb auch auf krummen Zeilen gerade - mit der Tinte seiner Liebe. Im Jahr 2002 begann Pater Haas OMI der Gedanke nach seiner Berufung erneut zu beschäftigen. Nachdem er die Oblaten kennengelernt hatte, begann Bernhard im September 2003 sein Vornoviziat und anschließend das Noviziat im Hünfelder Bonifatiuskloster. In dieser Zeit wuchs nicht nur der Wunsch zum Priester, sondern auch nach einem Leben in der Gemeinschaft der Oblaten (OMI). Am 13. März 2005 legte P. Haas OMI in der dortigen Klosterkirche seine ersten Gelübde ab.

Anschließend setzte er sein Studium an der Philosophisch-theologischen Hochschule in Vallendar fort und legte im November 2008 seine Ewigen Gelübde ab. Im Februar 2009 wurde er in Schemmerhofen zum Diakon geweiht. Derzeit lebt Bernhard im Oblatenkloster in Mainz, wo er als Kaplan in der Pfarrei St. Rabanus Maurus, wie auch in der Schule und der ordensinternen Jugendarbeit wirkt. 

 

Bischof Ludger „Lucio“ Alfert betonte in seiner Predigt immer wieder die Notwendigkeit einer lebendigen Beziehung zu Christus. Er selbst weiß aufgrund seiner Missionstätigkeit um den Stellenwert einer solchen Beziehung. Zunächst als Oblate 1972 selbst in die Mission nach Paraquay gesandt, wurde Lucio Alfert 1986 zum Bischof geweiht und leitet seitdem das Apostolische Vikariat Pilcomayo. In diesem Jahr hat er nicht nur Bernhard Haas zum Priester geweiht, sondern nimmt in der nächsten Woche an der Religiösen Schulwoche des Gymnasiums Mariengarden in Borken-Burlo teil.


Ewige Gelübde und Diakonenweihe
Am vergangenen Wochenende gab es im tschechischen Teil unserer Provinz einiges zu feiern. Frater Vlastimil Kadlec OMI legte am 06. August 2009 in der Wallfahrtskirche in Tabor-Klokoty, die von den Oblaten betreut wird, seine Ewigen Gelübde ab. Frater Vlastimil hat in den vergangenen Jahren sein Theologiestudium in Rom absolviert, gehörte aber als Scholastiker der Mitteleuropäischen Provinz auch zur Oblatenkommunität auf dem Allerheiligenberg. Zwei Tage später, am Samstag, den 08. August wurde er, ebenfalls in Klokoty, zum Diakon geweiht. Zu den Feiern waren Oblaten aus Deutschland, Österreich, Tschechien und Italien angereist. Frater Vlastimil wird nun seine Pastoralausbildung beginnen.
Bilder der beiden Feiern finden sie im Internet hier: Ewige Gelübde und Diakonenweihe.
Ewige Gelübde
Handauflegung zur Diakonenweihe Überreichung des Evangeliars
Der neugeweihte DiakonNach der Feier der Ewigen Gelübde

Newsletter des Scholastikates
Seit neuestem gibt es einen Newsletter des Scholastikates. Regelmäßig bekommen Sie auf diese Weise Neuigkeiten aus unserem Kloster direkt in Ihr e-mail-Postfach. Anmelden kann man sich mit dem Formular auf der rechten Seite...

Semesterabschluss
Die Vorlesungen sind beendet, Prüfungen geschafft - die semesterfreie Zeit hat begonnen. Nach der Zeit des Lernens und Studierens sind wir in den nächsten Wochen bei Jugendveranstaltungen der Kongregation, Praktika oder der Vorbereitung auf die ewigen Gelübde dabei.
Um das Semester auch für die Kommunität abzuschließen, fuhren wir am 24. Juli zu einem gemeinsamen Ausflug nach Bassenheim. Neben einem Input und einer persönlichen Besinnung über die vergangene Zeit schlossen wir den gemeinsamen Ausflug mit einem Mittagessen ab.
Am Nachmittag wurde in der Hl. Messe Fr. Sebastian Büning OMI zum Akolythen beauftragt. Für ihn beginnen damit die letzten Stunden vor seinem Abflug nach Rom.
 
An der Kapelle in Bassenheim

RoSebastian und Romm-Tagebuch (Teil I) von Fr. Büning
Noch 2774400 Sekunden…
…sind es jetzt, am 25. Juni 2009 um genau 14 Uhr, noch bis zu meinem Abflug nach Rom. In etwa fünf Wochen, am 27. Juli 2009, werde ich unser Scholastikat in Lahnstein verlassen und in das internationale Scholastikat unserer Gemeinschaft nach Rom ziehen. Dort werde ich mein Theologiestudium an der Päpstlichen Universität Gregoriana fortführen.
Zur Zeit fordert mich das Kofferpacken heraus, denn es gilt klug auszuwählen, was in meine zwei Koffer kommt; im August steht ein intensiver Italienisch-Sprachkurs in Verona in Aussicht (den ich bitter nötig habe – trotz guter Vorsätze, schon hier mit dem Italienisch-lernen anzufangen) und dann werde ich mich ab September in das römische Studiensystem einfinden müssen.
Ich werde mit einem lachenden und einem weinenden Auge ins Flugzeug steigen, mit ein bisschen Wehmut und gespannter Vorfreude: wehmütig, weil ich für drei Jahre meine Heimat verlasse; wehmütig, weil meine Familie, meine lieben Verwandten und Freunde in weite Ferne rücken; wehmütig, weil ich mich von meinen Mitbrüdern verabschieden muss, mit denen ich zwei schöne Jahre auf dem Allerheiligenberg verbracht habe; wehmütig, weil ich die kleine Hochschule in Vallendar verlasse, die ich in den vergangenen Jahren als einen Ort ausgezeichneter theologischer Bildung kennenlernen durfte; wehmütig, weil ich mich von meinen Kommilitonen verabschieden muss, die ich auf meinen Studienweg kennengelernt habe. 
Aber in meine Wehmut mischt sich große Vorfreude: darauf, meine Kongregation ganz intensiv kennenlernen zu können; darauf, in der ewigen Stadt leben und studieren zu dürfen; darauf, eine neue Sprache und Kultur kennenzulernen; und natürlich auf das italienische Eis [Anm. d. Red.: und die italienischen Pasta]…
Damit ich bei Euch nicht in Vergessenheit gerate, werde ich mich bemühen, ein ‚Römisches Tagebuch‘ zu führen und Euch regelmäßig aus der Ewigen Stadt zu berichten.
Bleibt mir nur zu sagen:
Arrivederci (forse a Roma?)
Sebastian


P.S. Wer die genaue Abflugzeit meines Fliegers mithilfe der obigen Informationen ausrechnen kann, dem winkt als Preis ein Gratis-Eis in Rom!
Nachricht vom 4. Juli 2009:Das Rätsel wurde gelöst. Das Eis ist vergeben ;-)
 
 
BFrater Peter Ntjamba OMIewegung in der Kommunität
Die Kommunität auf dem Allerheiligenberg ist wieder kleiner geworden. Frater Peter Ntjamba OMI hat im Sommersemester 2009 sein Theologiestudium an der Philosophisch-theologischen Hochschule Vallendar beendet und ist Ende Mai bereits wieder in sein Heimatland Namibia zurückgekehrt.Frater Peter hatte die vergangenen vier Jahre, seit Sommer 2005, auf dem Allerheiligenberg verbracht und in dieser Zeit sein Studium hier absolviert. Auch Pater Bernhard Nordkamp OMI gehört seit einigen Wochen nicht mehr zu unserer Kommunität. Aus Krankheitsgründen konnte er die Seelsorge im Herz-Jesu-Haus in Kühr nicht mehr weiter wahrnehmen. Er ist vor einigen Wochen nach Borken umgezogen und lebt nun im "Haus der Vorsehung". Beiden Mitbrüdern wünschen wir von Herzen alles Gute für die Zukunft.
 
Termine im Sommersemester
Nach den Ostertagen, die die Scholastiker mit Jugendlichen der OMI-Jugend in Hünfeld verbracht haben und den jährlichen Exerzitien im Kloster Maria Engelport, begann am 20. April 2009 das Sommersemester an der Hochschule in Vallendar.
Aus diesem Grund sind nun wieder geänderte Gottesdienstzeiten zu beachten: Montag und Freitag feiern wir die heilige Messe um 18.30 Uhr, Dienstag bis Donnerstag um 06.45 Uhr. Die Gottesdienste finden in unserer Hauskapelle statt. Zur heiligen Messe, wie auch zur jeweils vorangehenden Laudes (um 06.30 Uhr) oder anschließenden Vesper (um 19 Uhr) sind Sie herzlich eingeladen. Eine Übersicht über die wöchentlichen Gottesdienste finden sie: hier .
Zu beachten sind auch einige Termine:
Freitag, 01. Mai 2009
KEINE Gottesdienste auf dem Allerheiligenberg
Sonntag, 03. Mai 2009
15 Uhr: Andacht zum Weltgebetstag um geistliche Berufe
in der Allerheiligenbergkapelle
Donnerstag, 21. Mai 2009
Christi Himmelfahrt

09.30 Uhr: Hochamt "open air"
an der Kreuzigungsgruppe

Freitag, 22. Mai 2009
Hochfest des Hl. Eugen von Mazenod
18 Uhr: Hochamt
in der Hauskapelle

Sonntag, 24. Mai 2009
09.30 Uhr: Gelübdeerneuerung von fr. Joy Amal Francis OMI
in der Allerheiligenbergkapelle
Auf weitere aktuelle Termine werden wir auf der Homepage rechtzeitig hinweisen.

 
Maiandachten
Im Marienmonat Mai feiern wir jede Woche eine Maiandacht. Die Andachten sind jeweils Donnerstags um 19 Uhr in der Hauskapelle des Klosters. Die Eröffnung macht eine Andacht zum Weltgebetstag um geistliche Berufe am Sonntag, den 03. Mai um 15 Uhr in der Allerheiligenbergkapelle. Die Termine sind:
Sonntag, 03. Mai 2009

15 Uhr: Andacht zum Weltgebetstag um geistliche Berufe
in der Allerheiligenbergkapelle

Donnerstag, 07. Mai 2009
19 Uhr: Maiandacht
in der Hauskapelle
Donnerstag, 14. Mai 2009
19 Uhr: Maiandacht
in der Hauskapelle
Donnerstag, 21. Mai 2009

KEINE Maiandacht
(Christi Himmelfahrt)

Donnerstag, 28. Mai 2009
19 Uhr: Maiandacht
in der Hauskapelle
"Ostern entgegen gehen" in Hünfeld - die Scholastiker waren dabei 
42 Jugendliche aus ganz Deutschland haben sich in den letzten Tagen gemeinsam auf das Osterfest vorbereitet. Ganz im Zeichen der Geschehnisse zur Zeit Jesu erlebten die Teilnehmer die Passionsgeschichte Christi vom letzten Abendmahl am Gründonnerstag bis zur strahlenden Auferstehung am Ostersonntag.

"Pass over" - so lautete das Motto des Wochenendes. Christus ist auferstanden, er ist vorübergegangen und hat dich berührt, dein Tun beeinflusst, dich verändert. Der Vorübergang des Herrn begann für uns Teilnehmer am Donnerstag mit der Feier des letztes Abendmahls und der dazugehörenden Fußwaschung, bevor wir dann zur Ölbergstunde schritten. In Stille und Andacht erlebten wir die letzten Stunden vor Jesu Verhaftung und wachten mit ihm.

Anders als erwartet führte uns der Karfreitag dann nicht zum gewöhnlichen Kreuzweg der Passion Christi. In diesem Jahr schauten wir Teilnehmer vor allem auf uns selbst. Wann hat Jesus mich berührt? Wie hat er es getan und was verbinde ich damit? In einem Bild sollten all diese Eindrücke dargestellt werden. Mit Farben und Formen versuchte jeder Teilnehmer seine ganz persönlichen Erfahrungen seines Glaubensweges zu verdeutlichen.

Am Karsamstag wurden diese Eindrücke dann auf unsere Mitmenschen übertragen.Wie gehen wir miteinander um? Können wir das Vorrübergehen des Herrn von uns auf andere übertragen? Ein Besuch in der Stadt sollte uns unser Verhalten klar werden lassen. Kurz vor dem österlichen Festtag sind wir oft gestresst, wollen die letzten Vorbereitungen treffen. Aber: Wie sehr leidet unser Miteinander dadurch? Nehmen wir unsere Mitmenschen in unserem Stress überhaupt noch wahr? Alle Beobachtungen fassten wir in einem Gebet zusammen. Einigen fiel mangelnde Freundlichkeit auf, einigen sogar Ignoranz. Andere bemerkten aber auch, dass ein Lächeln wahre Wunder bewirken kann - auch bei Fremden!

In Workshops bereiteten wir dann gemeinsam den Höhepunkt des Wochenendes vor: Die Auferstehung Christi. Mit der Hünfelder Gemeinde begangen wir dieses Fest in der Klosterkirche und ließen anschließend beim gemütlichen Ausklang der österlichen Freude freien Lauf. Ein buntes Programm aus Musik, Tanz und Witz sorgte für viel Anstrengung für die Lachmuskeln und eine tolle Stimmung. Aber dazu gab es schielßlich auch allen Grund - denn Jesus ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden!

Auch das Scholastikat war bei den Tagen mit 5 Mitbrüdern gut vertreten.

Ostern entgegen 2009

 

Gottesdienste in der Kar- und Osterwoche
Zur Karwoche und der Osteoktav gibt es ein erweitertes Programm rund um die Kapelle auf dem Allerheiligenberg. Hier eine Übersicht:

Palmsonntag:
5. April 2009

9.30h: Hl. Messe
mit Weihe der Zweige am Kreuz und anschl. Prozession

Gründonnerstag:
9. April 2009 

18.30h: Hl. Messe

Karfreitag:
10. April 2009

keine Gottesdienste

Ostersonntag:
12. April 2009

9.30h: Hl. Messe

19.00h: Vesper

Ostermontag:
13. April 2009

9.30h: Hl. Messe

Am Karsamstag ist die Möglichkeit zum Empfang des Bußsakraments von 10 bis 12 Uhr in der Kirche auf dem Allerheiligenberg.

Es bleibt alles anders - Fastenpredigten auf dem Allerheiligenberg
An den Sonntagen der Fastenzeit finden in der Kapelle auf dem Allerheiligenberg zu verschiedenen Themen Fastenpredigten statt. Die Messe beginnt jeweils um 09.30 Uhr. Am jeweils darauffolgenden Montag sind Sie um 19.30 Uhr zu einem Gespräch über das Thema der Predigt in unser Kloster eingeladen.
Die Themen:
 
 Sonntag, 01. März 2009, 09.30 Uhr       

Fastenhirtenwort des Bischofs von Limburg
Eine kleine Geschichte vom ganz Großen

 Sonntag, 08. März 2009, 09.30 Uhr Jesus
Online mit IHM.
 Sonntag, 15. März 2009, 09.30 UhrHl. Geist
Erfrischend anders
 Sonntag, 22. März 2009, 09.30 UhrTaufe
Ich gehöre dazu!
 Sonntag, 29. März 2009, 09.30 UhrUmkehr
Vom Tod ins Leben.

Diakonenweihe in Schemmerhofen
Am Sonntag, den 22.02.2009 wurden unsere Mitbrüder Frater Ewen Swartz OMI und Frater Bernhard Haas OMI  zu Diakonen geweiht. Der Weihegottesdienst fand im Oblatenkloster Schemmerhofen statt. Die Weihe spendete der Erzbischof von Windhoek (Namibia) Liborius Nashenda OMI.
Frater Bernhard Haas OMIFrater Ewen Swartz OMI
Frater Bernhard Haas OMI gehörte bis April 2008 zum Kloster Allerheiligenberg. Seit dem Ende seines Theologiestudiums lebt er nun im Oblatenkloster in Mainz, wo er in der Pfarrei Rabanus Maurus tätig ist. Im November 2008 legte er dort auch seine Ewigen Gelübde ab. Frater  Ewen Swartz OMI hat im Februar 2009 sein Studium an der Philosophisch-theologischen Hochschule in Vallendar abgeschlossen. Nach der Diakonenweihe wird er nach Südafrika zurückkehren.
 
 
Jahr aus - Jahr ein 2008/09 - Silvester mit dem Scholastikat in Maria Engelport
All you need is love - unter diesen Leitspruch hatten wir in diesem Jahr unser "Jahr aus - Jahr ein" gestellt. Schon seit einigen Jahren verbringen wir Scholastiker unsere Silvestertage mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die die Jahreswende, die Tage vom 29.12. bis zum 1.1., in einer jungen christlichen Gemeinschaft erleben wollen. 16 Jugendliche und junge Erwachsene hatten sich in diesem Jahr gemeldet. Die geistlichen Impulse drehten sich – getreu dem Leitspruch der Tage – um das wohl wichtigste Thema des menschlichen Lebens, die Liebe. Nachdem wir am ersten Abend noch ganz allgemein über die Liebe gesprochen hatten, machten wir uns am folgenden Morgen die Liebe Gottes zu uns bewusst. Jeder gestaltete einen Liebesbrief Gottes an sich. Am Nachmittag schließlich tauschten wir uns darüber aus, wie wir die Liebe zum Nächsten im Alltag ganz konkret leben können – die Zeit des Jahreswechsels ist ja auch immer eine Zeit, gute Vorsätze für das neue Jahr zu fassen. Unsere Gemeinschaft wuchs am letzten Tag des Jahres enger zusammen: im gemeinsamen Vorbereiten des Silvesterabends, im Kochen, Schmücken, Singen und Musizieren. Ein gutes Essen und ein mit viel Kreativität gestaltetes Programm verkürzte uns die Wartezeit bis Mitternacht. Die letzten Minuten des Jahres 2008 verbrachten wir gemeinsam betend und singend vor dem Allerheiligsten. Um Mitternacht begrüßten wir dann das neue Jahr mit "Großer Gott, wir loben Dich", Sekt, Raketen und Wunderkerzen. Nach der Messe in der Klosterkirche am Neujahrsmorgen kamen wir dann ein letztes Mal zusammen, um uns gemeinsam unsere Neujahrswünsche anzusehen: jeder Teilnehmer hatte nämlich am Silvestertag eine kleine Videobotschaft mit Neujahrswünschen aufgenommen, die jetzt gezeigt wurde. Mit diesem „Feuerwerk“ an Kreativität gingen auch unsere gemeinsamen Tage zuende, die in allen Spuren hinterlassen haben.

 
Dankbrief von P. Norbert Wilczek zu seiner Priesterweihe
P. Norbert Wilczek bat uns um Veröffentlichung folgenden Briefes:
„Das Herz geht mir über, wenn ich daran denke: wie ich zum Haus Gottes zog in festlicher Schar, mit Jubel und Dank in feiernder Menge“, so singt der Psalmist in Psalm 42. So könnte auch ich singen, wenn ich voller Dankbarkeit an die Tage der Priesterweihe und der Primiz denke. Pfarrgemeinden, Mitbrüder, Bekannte, Verwandte und Freunde, … alle  haben nicht nur zum Gelingen eines wunderbaren Festes beigetragen, sondern mich auch mit Segenswünschen und Geschenken reich bedacht.
Neben meiner Arbeit als Kaplan und Schulseelsorger in Zwickau habe ich in den vergangenen Wochen viele Glückwunschkarten gelesen.  Ursprünglich wollte ich sie alle persönlich beantworten, stelle aber nun fest, dass es mir wegen der Vielzahl überhaupt nicht möglich ist. Deshalb möchte ich mich auf diese Weise bei Ihnen und Euch allen für die vielen guten Wünsche und Gaben bedanken. Zugleich bitte ich um Verständnis dafür, dass ich diesen Weg gewählt habe, um Dank zu sagen.
Allen ein herzliches Vergelt’s Gott!
In tiefer Verbundenheit
Ihr und Euer 
Pater Norbert Wilczek OMI

Ein Tag wie kein anderer
Der 8. Dezember 2008, an dem die Kirche das Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens feiert, bot unserer Kommunität gleich drei Anlässe zum Feiern:  zunächst feierten wir natürlich das Hochfest unserer Patronin, der Maria Immakulata, deren Namen wir Oblaten tragen: Missionare Oblaten der allerseligsten und Makellosen Jungfrau Maria. Der 8. Dezember ist damit sozusagen der „Namenstag“ unserer Kongregation. Am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens feiert auch unsere Hochschule, die PTHV, ihr Patrozinium. Zugleich wurde an diesem Tag des großen Mariologen Professors P. Franz Courth SAC gedacht, der vor zehn Jahren unerwartet verstorben war. Der bekannte Regensburger Dogmatiker Prof. Dr. Wolfgang Beinert hielt im Rahmen eines Festaktes in der Aula der PTHV den Festvortrag. Dieser behandelte – in Ehrung P. Courts und anlässlich des Hochfestes – die Bedeutung der Mariendogmen für Theologie und Spiritualität. Nach dem Festakt schlossen sich schließlich die Feier der Hl. Messe und ein Abendessen an.  Einige Oblaten unserer Kommunität waren zu diesem Zeitpunkt schon wieder in Lahnstein, wo in der St. Barbara-Kirche der Festgottesdienst zum Goldenen Priesterjubiläum von Pfarrer Bandel gefeiert wurde. Pfarrer Bandel war von 1984-1995 Pfarrer in Niederlahnstein.
 
Gottesdienste in der Advents- und Weihnachtszeit 
Am 30. November hat mit dem ersten Adventssonntag das neue Kirchenjahr begonnen.  Die Adventszeit ist eine besonders günstige Zeit zur Besinnung, zum Nachsinnen über das eigene und gemeinschaftliche Leben und zur Umkehr. Die Kirche bereitet sich während dieser Zeit auf das Fest der Geburt Christi, das hohe Weihnachtsfest, vor. Wir, die Kommunität vom Allerheiligenberg, feiern in der Adventszeit gemäß einer alten Tradition an jedem Freitag um 6.00 Uhr morgens eine sogenannte „Roratemesse“. In ihr kommt besonders stimmungsvoll die Bedeutung der Adventszeit zum Ausdruck.
Im Folgenden nun die besonderen Gottesdienstzeiten für die Advents- und Weihnachtszeit:

An allen Freitagen im Advent (5.12., 12.12., 19.12.)  6.00 Roratemesse (Allerheiligenbergkapelle)

 Mi. 24.12. Heiligabend 18.30 Uhr  Christmette  
 Do. 25.12.Weihnachten  9.30 Uhr Festhochamt 
   19.00 Uhr Weihnachtsvesper 
 Fr. 26.12.Hl. Stephanus   9.30 Uhr Hochamt 
 Mi. 31.12.Hl. Silvester 18.30 Uhr Jahresschlussmesse (Hauskapelle)
 Do. 01.01.Hochfest der Gottesmutter Maria  18.30 Uhr Neujahrshochamt 

 
Ewige Gelübde von fr. Bernhard Haas OMI in Mainz (30. November 2008)
fr. Bernhard Haas OMIAm ersten Adventssonntag, dem 30. November 2008, legte fr. Bernhard Haas OMI in der Pfarrkirche St. Hrabanus Maurus in Mainz seine ewigen Gelübde ab. In einem feierlichen Gottesdienst nahm Pater Thomas Klosterkamp, Provinzial der Mitteleuropäischen Provinz, Bernhards Gelübde entgegen: Bernhard gelobte und versprach Armut, Keuschheit und Gehorsam und sein ganzes Leben lang in der Gemeinschaft der Oblaten zu bleiben. In der Messe wurde Bernhard auch sein Oblatenkreuz überreicht, das ihn von nun an als Oblate auszeichnet. Nach einer guten Tradition  übernahm Bernhard das Kreuz von P. Alfons Schmitz, der es bis zu seinem Tod im Jahre 2005 getragen hatte. Nach der feierlichen Messe lud die Kommunität des Mainzer Klosters zum gemeinsamen Mittagessen im Kloster ein. Der Vorabend der Gelübdeablegung war der geistlichen Vorbereitung auf die Gelübde gewidmet. Wie es in der Kirche vor großen Ereignissen üblich ist, wurde eine Vigil gefeiert, in der die  Gemeinde um Gottes Segen für Bernhard betete. Unser Scholastikat war fast vollständig bei den Feierlichkeiten vertreten. Auch einige Lahnsteiner Bekannte aus dem Umfeld des Klosters waren zu den Gelübden gekommen.
Frater Haas gehörte von März 2005 bis April 2008 zur Kommunität des Scholastikates auf dem Allerheiligenberg in Lahnstein und studierte von hier aus an der Philosophisch-theologischen Hochschule der Pallottiner in Vallendar. Im April 2008 hat er sein Studium mit dem Diplom abgeschlossen und lebt seitdem im Oblatenkloster in Mainz. Hier begann er im Mai 2008 ein Gemeindepraktikum in den Pfarreien St. Rhabanus Maurus und St. Johannes Evangelist. Auch nach der Ablegung der ewigen Gelübde wird Bernhard seine Arbeit in Mainz fortsetzen. Voraussichtlich im Februar 2009 wird er zusammen mit fr. Ewen Swartz in Schemmerhofen zum Diakon geweiht. Ein halbes Jahr später soll er in unserem Mutterhaus in Hünfeld zum Priester geweiht werden.
Mehr über Berhnards bewegtes Leben finden Sie hier .

Kontakttreffen der Ordensleute "unter 50" des Bistums Limburg (08. November 2008)
Gruppenbild vom Treffen der Ordensleute "unter 50" des Bistums LimburgAm Samstag, den 08. November 2008 fand in Frankfurt das Kontakttreffen für die Ordensleute "unter 50" im Bistum Limburg statt. Auch aus unserem Kloster nahmen zwei Fratres, Thomas Arnold OMI und Jens Watteroth OMI, an dem Treffen Teil. Insgesamt trafen sich etwa 70 Ordensfrauen und -männer aus dem ganzen Bistum im Kapuzinerkloster in Frankfurt. Der Tag begann mit der heiligen Messe, die zusammen mit der Gemeinde in der Liebfrauen-Kirche gefeiert wurde. Anschließend führte ein Novize der Kapuziner mit einem Vortrag in die Geschichte und Spiritualität seiner Gemeinschaft ein. Beim Mittagessen, in der Mittagspause und beim Kaffeetrinken gab es Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich kennenzulernen und sich auszutauschen. Eine Führung durch das Kloster und den Franziskustreff, in dem bedürftige Menschen ein Frühstück bekommen und sich aufwärmen können, rundete den Tag und das Bild vom Leben und der Arbeit der Kapuziner in Frankfurt ab.

Priesterweihe in Hünfeld (01. November 2008)

Norbert Wilczek OMIAm Hochfest Allerheiligen, dem 01. November 2008 wurde unser Mitbruder Norbert Wilczek OMI im Hünfelder Bonifatiuskloster zum Priester geweiht. Pater Wilczek stammt gebürtig aus Sendenhorst und ist 29 Jahre alt. Er hat in Vallendar und Rom studiert, lebte von 2003 - 2005 in der Kommunität auf dem Allerheiligenberg. Zugleich wurde Anaclet Mukombo Kayuka zum Diakon geweiht. Er stammt aus dem Kongo und studiert in Fulda Theologie. Nach Abschluß des Studiums soll er in seine Heimatdiözese zurückkehren.
Der Bischof von Keetmanshoop in Namibia, Dr. Philipp Pöllitzer OMI spendete das Sakrament der Weihe. Bischof Pöllitzer stammt aus Österreich, und somit aus der mitteleuropäischen Ordensprovinz der Oblaten. Neben zahlreichen Oblaten aus anderen Niederlassungen und weiteren Priestern nahm auch Bischof Bejoy da Cruce OMI aus Bangladesch an der Feier teil. 

 
PriesterweiheGruppenbild nach der Weihe
 

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